Der Schutz des geistigen Eigentums bei kreativen Leistungen ist lückenhaft und wird vom Gesetzgeber in dramatischer Weise vernachlässigt. Damit wird die wirtschaftliche Basis der Designunternehmen untergraben und ihre Existenz aufs Spiel gesetzt. Der Gesetzgeber muss Kreativleistungen gegen Übergriffe schützen, um einen wirtschaftlich robusten, investitionsfahigen Berufsstand der Designer zu erhalten.
Die Initiative Deutscher Designverbände e.v. iDD bietet ihre Mitwirkung bei der Vorbereitung entsprechender Gesetzesvorlagen an.
Forderungen der iDD an die Politik
Design gestaltet Lebensqualität und generiert wirtschaftlichen Wohlstand. Mängel der Rahmenbedingungen müssen behoben und optimale Infrastrukturen für hochwertige Designqualität geschaffen werden. Die Initiative Deutscher Designverbände e. V. iDD fordert von der Politik:
1
Schutz des geistigen Eigentums
Der Schutz des geistigen Eigentums bei kreativen Leistungen ist lückenhaft und wird vom Gesetzgeber in dramatischer Weise vernachlässigt. Damit wird die wirtschaftliche Basis der Designunternehmen untergraben und ihre Existenz aufs Spiel gesetzt. Der Gesetzgeber muss Kreativleistungen gegen Übergriffe schützen, um einen wirtschaftlich robusten, investitionsfahigen Berufsstand der Designer zu erhalten.
Die Initiative Deutscher Designverbände e.v. iDD bietet ihre Mitwirkung bei der Vorbereitung entsprechender Gesetzesvorlagen an.
2
Die Qualität der Ausbildung muss angehoben werden
Die Qualität der Ausbildung muss in allen Designdisziplinen auf ein international führendes Niveau angehoben werden. Nur dann können künftige Designer ihre Verantwortung für den wirtschaftlichen Wohlstand des Landes übernehmen.
Die Initiative Deutscher Designverbände e.v. iDD ist bereit, konzeptionelle Entwicklungen im Ausbildungsbereich anzustoßen und beratend zu begleiten.
3
Die Designer-Fortbildung muss konsequent systematisiert und optimiert werden
4
Es braucht adäquate Ausschreibungs-Richtlinien
In ihren Ausschreibungen für Designleistungen erlaubt sich die öffentliche Hand Vorgehensweisen und Formalia, die die Realisierung einer angemessenen, nachhaltigen Qualität der zu gestaltenden Produkte und Dienstleistungen sehr erschweren. Die Öffentliche Hand wird ihrer Vorbildfunktion nicht gerecht, sondern schafft Negativbeispiele, die bedauerlicher Weise zahlreiche Nachahmer finden. Obgleich Designkompetenz ein Erfolgsfaktor ersten Ranges für den Wirtschaftsstandort Deutschland ist, unterhöhlen öffentliche Einrichtungen, von den Kommunen bis zum Bund, die Designqualität hier im Land. Dieser Missstand in der Ausschreibungspraxis muss kurzfristig und nachhaltig ausgeräumt werden.
Die Initiative Deutscher Designverbände e.v. iDD bietet ihre Unterstützung in der Gestaltung adäquater Ausschreibungsrichtlinien an.
5
Die soziale Sicherung von Kreativen muss gewährleistet sein
Die soziale Sicherung von Kreativen muss durch die Stärkung der Künstlersozialkasse gewährleistet und die Abgabepflicht der Verwerter besser kommuniziert werden. Es darf nicht länger den Designerinnen und Designern auferlegt werden, ihre Auftraggeber über das Künstlersozialversicherungsgesetz und die Künstlersozialkasse aufzuklären.
Die Initiative Deutscher Designverbände e.v. iDD hat Empfehlungen ausgearbeitet, wie diese Defizite kurzfristig behoben werden sollten.
















