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verbände

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    Schutz des geistigen Eigentums

    Der Schutz des geistigen Eigentums bei kreativen Leistungen ist lückenhaft und wird vom Gesetzgeber in dramatischer Weise vernachlässigt. Damit wird die wirtschaftliche Basis der Designunternehmen untergraben und ihre Existenz aufs Spiel gesetzt. Der Gesetzgeber muss Kreativleistungen gegen Übergriffe schützen, um einen wirtschaftlich robusten, investitionsfahigen Berufsstand der Designer zu erhalten.
    Die Initiative Deutscher Designverbände e.v. iDD bietet ihre Mitwirkung bei der Vorbereitung entsprechender Gesetzesvorlagen an.

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    Die Qualität der Ausbildung muss angehoben werden

    Die Qualität der Ausbildung muss in allen Designdisziplinen auf ein international führendes Niveau angehoben werden. Nur dann können künftige Designer ihre Verantwortung für den wirtschaftlichen Wohlstand des Landes übernehmen.
    Die Initiative Deutscher Designverbände e.v. iDD ist bereit, konzeptionelle Entwicklungen im Ausbildungsbereich anzustoßen und beratend zu begleiten.

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    Die Designer-Fortbildung muss konsequent systematisiert und optimiert werden

    Die Designer-Fortbildung muss konsequent systematisiert und optimiert werden. Designer müssen aufgrund der gestiegenen und sich immer schneller wandelnden Anforderungen ihrer Auftraggeber und des Marktes ihre Kenntnisse in immer mehr Feldern regelmäßig aktualisieren; entsprechende Fortbildungsangebote sind jedoch nur mit der Förderung durch die öffentliche Hand realisierbar. Die Initiative Deutscher Designverbände e.v. iDD stellt Ihre Fachkompetenz für die Mitwirkung am Entwurf, an der Ausarbeitung und an der Begleitung entsprechender Strategien und Programme zur Verfügung.
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    Es braucht adäquate Ausschreibungs-Richtlinien

    In ihren Ausschreibungen für Designleistungen erlaubt sich die öffentliche Hand Vorgehensweisen und Formalia, die die Realisierung einer angemessenen, nachhaltigen Qualität der zu gestaltenden Produkte und Dienstleistungen sehr erschweren. Die Öffentliche Hand wird ihrer Vorbildfunktion nicht gerecht, sondern schafft Negativbeispiele, die bedauerlicher Weise zahlreiche Nachahmer finden. Obgleich Designkompetenz ein Erfolgsfaktor ersten Ranges für den Wirtschaftsstandort Deutschland ist, unterhöhlen öffentliche Einrichtungen, von den Kommunen bis zum Bund, die Designqualität hier im Land. Dieser Missstand in der Ausschreibungspraxis muss kurzfristig und nachhaltig ausgeräumt werden.
    Die Initiative Deutscher Designverbände e.v. iDD bietet ihre Unterstützung in der Gestaltung adäquater Ausschreibungsrichtlinien an.

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    Die soziale Sicherung von Kreativen muss gewährleistet sein

    Die soziale Sicherung von Kreativen muss durch die Stärkung der Künstlersozialkasse gewährleistet und die Abgabepflicht der Verwerter besser kommuniziert werden. Es darf nicht länger den Designerinnen und Designern auferlegt werden, ihre Auftraggeber über das Künstlersozialversicherungsgesetz und die Künstlersozialkasse aufzuklären.
    Die Initiative Deutscher Designverbände e.v. iDD hat Empfehlungen ausgearbeitet, wie diese Defizite kurzfristig behoben werden sollten.

1. Designkongress der iDD »DESIGN FÜR ALLE – ALLE FÜR DESIGN«

Am 13. Oktober 2007 fand der 1.Designkongress der iDD »DESIGN FÜR ALLE – ALLE FÜR DESIGN« auf der Zeche Zollverein, Kohlenwäsche E 38, in Essen statt. Ergänzend zur demografischen Diskussion, die der Designtag NRW zum Thema hatte, befasste sich der Kongress der Initiative Deutscher Designverbände (iDD) mit dem Design als langfristig erfolgreicher Unternehmensstrategie im Sinne von: Design für alle Unternehmensbereiche – und alle Designbereiche für den Unternehmenserfolg.

In den vier Diskussionsforen wurden brennende Themen der Design-Wirtschaft behandelt. Impulsvorträge verwiesen auf die wichtigen Aspekte des jeweiligen Forums, bevor das Plenum und die Referenten in die Diskussion einstiegen. Zwei Foren fanden jeweils parallel statt.

Forum 1 | Kohlenwäsche E 17
Design ist entscheidend.
Designmanagement optimiert Unternehmensprozesse
These
Design spricht die Sinne der Käufer an, die für den Kauf entscheidend sind. Für Unternehmen bedeutet dies, dass Designleistungen in die Unternehmensprozesse integriert werden müssen – und zwar ganzheitlich. Rationales wie Finanzen, Technik oder Recht muss mit Sinnlichem wie Kreativität, Innovation oder Kommunikation zu einem Ganzen verbunden werden. Design ist weder Selbstzweck noch schmückendes Beiwerk, sondern Teil der unternehmerischen Professionalität.
Moderation
Ralph Habich, Habich CI
Kurzreferate
Prof. Ulrich Kern, Fachhochschule Trier
Diana Dotzauer, s.Oliver Group
Karin Theegarten, Theegarten-Consulting

Forum 2 | Kohlenwäsche E 12
Design macht einzigartig.
Identität durch Design,
Orientierung in Europa und auf dem globalen Markt
These
Globale CI-Strategie und landesspezifische Anpassung können, müssen aber nicht von einander abweichen, denn: die Rahmenbedingungen und die Konsumgewohnheiten können von Land zu Land, von Kontinent zu Kontinent variieren. Wo sind die Grenzen der globalen CI, wo macht es Sinn, regional spezifische Produkte und Vermarktungsstrategien zu entwickeln? Was sind die Folgen für Produkt- und Designmanagement?
Moderation
Judith Schulte-Loh, WDR
Kurzreferate
Michael Hardt, Hardt-Design
Andreas Enslin, Miele&Cie. KG
Markus Schmitt-Fumian (Director Innovations & Design
Siemens SHC)

Forum 3 | Kohlenwäsche E 17
Design bringt Nutzen.
Innovationen und Kreativität
These
Die unternehmerische Ausrichtung nach den »Megatrends« darf nicht auf Worthülsen und bunte Werbekampagnen beschränkt bleiben. Erst innovative Produkte und Dienstleistungen erfüllen die Neuausrichtung mit Leben, machen sie glaubwürdig und damit erfolgreich. Design und technische Innovationen brauchen finanzielle wie kreative Freiräume – die zentraler Teil der Unternehmensstrategie sein müssen.
Moderation
Ralph Habich, Habich CI
Kurzreferate
Olaf Novak, future matters
Klaus Burmeister, Z_Punkt the foresight company
Alexander Grots, IDEO Munich

Forum 4 | Kohlenwäsche E 12
Design macht Arbeit.
Wirtschaftlicher Nutzen für selbstständige Designerinnen und Designer
These
Selbstständige Designerinnen und Designer müssen sich als Mini-Design-Unternehmen verstehen. Wie große Unternehmen brauchen sie ein CI. CI und Persönlichkeit müssen zueinander passen, sonst ist die/der Selbstständige nicht glaubwürdig und der beste Businessplan Makulatur. Wer kein überzeugender Selbstdarsteller ist, braucht einen Fürsprecher für die Kundenkontakte. Design-Agenturen sind (noch) nicht in Deutschland üblich.
Moderation
Judith Schulte-Loh, WDR
Kurzreferate
Joachim Kobuss, designersbusiness
Werner Folster, Werner Folster Seminare
Rainer Zimmermann, Zimmermann produktgestaltung
Lutz Hackenberg, Allianz deutscher Designer e.V.