Herzlich Willkommen!
Als neue Mitglieder in der iDD begrüßen wir herzlich
das Forum für Entwerfen e.V. und die Typografische Gesellschaft München e.V.
Dagmar G. Wöhrl, MdB, Parlamentarische Staatssekretärin:
»Design kann die Wertschöpfung kleiner und mittlerer Unternehmen erheblich steigern.«
24.3.2009:
Veranstaltung »Design stärkt den Mittelstand«
Im Rahmen der Initiative Kultur- und Kreativwirtschaft der Bundesregierung hat die iDD Initiative Deutscher Designverbände gemeinsam mit dem Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie am 24. März 2009 eine Veranstaltung zum Thema »Design stärkt den Mittelstand« durchgeführt.
Vier Unternehmer aus unterschiedlichen Wirtschaftsbereichen haben in der Veranstaltung ihre positiven Erfahrungen mit der Integration von Design in ihre Unternehmensstrategie vorgestellt und damit den 200 Teilnehmern Impulse und einen Know-how-Transfer aus erster Hand geboten.
Die Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesminister für Wirtschaft und Technologie, Dagmar G. Wöhrl: »Design kann eine wertvolle Investition in die Zukunft sein. Es kann die Wertschöpfung kleiner und mittlerer Unternehmen erheblich steigern.«
Für viele Unternehmen in Deutschland quer durch alle Branchen und Betriebsgrößen hat sich das Wettbewerbsumfeld zunehmend verschärft.
Dies gilt erst recht mit Blick auf die derzeitige Wirtschaftslage. Gleichzeitig verändern sich Präferenzstrukturen und Kaufverhalten in immer schnellerem Tempo.
Design, als strategisch-gestalterisches Werkzeug für Unternehmen, wird deshalb immer wichtiger, um eine konkurrenzfähige Marktposition zu erhalten, zu erkämpfen und auszubauen. Es dient der Produktgestaltung, der Visualisierung von Dienstleistungen sowie der gesamten Unternehmenskommunikation nach innen und außen. Es ist ein entscheidendes Alleinstellungsmerkmal und ein effizientes Instrument zur Positionierung im nationalen und internationalen Wettbewerb.
Für die iDD unterstrich Henning Krause, Präsident des BDG Bund Deutscher Grafik-Designer und Vizepräsident des Deutschen Designertages, in seiner Keynote, dass Design als strategisch-gestalterisches Instrument für Unternehmen erhebliche Potentiale im Wettbewerb eröffnet.
Designorientierung ist eine Managementaufgabe, die langfristige Orientierung braucht. Das stellte gleich der erste Redner, Andreas Dornbracht, Geschäftsführer der Aloys F. Dornbracht GmbH & Co KG klar. Anhand der Entwicklung seines Unternehmens konnte er überaus deutlich die Wirkung von Design als Erfolgsfaktor herausarbeiten.
Im Anschluss zeigte Thomas Trenkamp, geschäftsführender Gesellschafter der Carpet Concept GmbH, wie er mit konsequenter Designorientierung sein 1993 gegründetes Unternehmen zu einem enormen Erfolg geführt hat über 60 Designpreise sprechen eine deutliche Sprache.
Der Geschäftsführer von hering berlin Götz Esslinger und Erik Spiekermann von edenspiekermann legten dar, wie Produkt- und Kommunikationsdesign Hand in Hand bei der schlüssigen Positionierung der hochwertigen Porzellankollektion von hering berlin wirken.
Engineering und Design treiben die Gestaltung von Investitionsgütern gleichberechtigt voran, erläuterte abschließend Reinhold Seitz von der Gildemeister AG gemeinsam mit dem Produktdesigner Tim Wichmann. Die vorgestellte neue Produktreihe verschiedener Werkzeugmaschinen besticht durch hohe Wertstabilität und eine Fülle funktioneller Problemlösungen.
In ihrer Schlussnote wies Cornelia Horsch vom IDZ Internationales Design Zentrum Berlin auf die Bedeutung des Designmanagements hin und griff die von Henning Krause in seiner Keynote aufgestellte Forderung nach einer deutschen Studie zur Designeffizienz auf.
Die Veranstaltung wurde allgemein als großer Erfolg gewertet. Im anschließenden get-together wurden viele Kontakte geknüpft; Vertreter der deutschen Wirtschaft zeigten durchaus Interesse an einer weiteren Verstetigung des Designdialoges.
17. 9. 2009, Welterbe Zollverein, Essen
3. Designtag Nordrhein Westfalen
Design: Den Wandel gestalten Chancen für Unternehmer
Design leistet einen entscheidenden Beitrag zur Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen und Regionen und ist von zentraler Bedeutung für die Schaffung von Arbeitsplätzen.
Die Herausforderung besteht allerdings nicht nur darin, Produkte und Kommunikationslösungen für heute zu generieren, sondern über Design Entwicklungen der Zukunft vorwegzunehmen.
Dabei ist augenfällig, dass sich Design inzwischen nicht mehr nur auf das einzelne Produkt konzentriert, sondern umfassendere Aufgaben in der Gestaltung von Wirtschaft, Gesellschaft und Umwelt übernimmt.
Es wird zu einem wichtigen Faktor bei gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Entwicklungen, in der die Orientierung am Kunden und ein neues Wertebewusstsein im Mittelpunkt stehen.
Der 3. Designtag Nordrhein-Westfalen will aufzeigen, wie Unternehmen ihre wirtschaftlichen Chancen verbessern können, wenn sie sich mit ihren Produkt- und Kommunikationsangeboten auf langfristig wirksame gesellschaftliche Trends und Anforderungen einstellen.
Informationen über den Programmablauf
und die Anmeldemöglichkeiten folgen in Kürze.
Wir laden schon jetzt alle Interessierte
herzlich zur Teilnahme an dieser Veranstaltung ein.
18. 9. 2009, Welterbe Zollverein, Essen
2. Deutscher Designerkongress
Design: Den Wandel gestalten Chancen für Designer
Der 2. Deutsche Designerkongress, der in Kooperation mit der Initiative Deutscher Designverbände idd realisiert wird, setzt den im Jahr 2007 begonnen Prozess der Selbstverständigung der Designer unterschiedlicher Designdisziplinen über ihre Rolle als Impulsgeber für Innovationen in Wirtschaft und Gesellschaft fort.
Er thematisiert die steigende Verantwortung des Designers bei der Gestaltung der Gesellschaft von morgen und ruft dazu auf, diese Verantwortung wahrzunehmen.
Dabei gilt auch für die Designer, dass die Gestaltung des Wandels wirtschaftliche Chancen bringt.
Der Designerkongress stellt Beispiele aus kleinen und mittleren Unternehmen vor, in denen es Nachholbedarf an Designleistungen gibt und macht auf Wachstumsbereiche der Wirtschaft aufmerksam, die Designern neue Aufgabenfelder bieten.
Dazu gehört u.a. auch der Blick über die Grenzen.
Informationen über den Programmablauf
und die Anmeldemöglichkeiten folgen in Kürze.
Wir laden schon jetzt alle Interessierte
herzlich zur Teilnahme an dieser Veranstaltung ein.
17. bis 20. September 2009:
24. Forum Typografie in Weimar
Seit November 2006 gibt es die Initiative Deutscher Designverbände (iDD).
Sie arbeitet mit dem Ziel, die Rahmenbedingungen für Designerinnen und Designer sowie der Design-Nutzer zu verbessern.
In der Vergangenheit agierten die bestehenden Designerverbände überwiegend im Alleingang.
Die iDD wird sich daher, unter anderem mit den Design-Verantwortlichen der Ministerien der Länder und des Bundes, für eine bundesweit einheitliche Designer-Förderung stark machen.
Die iDD ist das Sprachrohr/die Stimme der deutschen Designerinnen und Designer gegenüber Politik, Wirtschaft und Öffentlichkeit.
Die iDD hat den Anspruch, die deutschen Designerinnen und Designer und die Mitglieder der iDD in entsprechenden Gremien der Zielgruppen zu repräsentieren.
Die iDD nimmt Stellung zu Themen des Designs, des Designberufes und der Designqualität.
Die iDD führt das deutsche Design zusammen und schafft Nutzwerte für ihre Mitglieder sowie alle Designerinnen und Designer.
Die iDD führt interne und externe Veranstaltungen zum Design in Deutschland durch.